Heilpraktiker: Wie läuft der Besuch in einer Praxis ab?

Der erste Besuch bei einem Heilpraktiker bedarf einer entsprechenden Vorbereitung. Zudem sollte sich vorab über die Kosten informiert werden. In der Regel entstehen beim ersten Besuch höhere Kosten, da der Heilpraktiker sich vorbereiten wird. Der erste Besuch wird zu Beginn von der Anamnese dominiert.

Zu Hause wird der Patient detailliert seine Krankheitsgeschichte notieren und die Fragebögen des Heilpraktikers ausfüllen. Diese Anamnesebögen werden mit den weiteren gewünschten Unterlagen vor dem ersten Gespräch rechtzeitig übermittelt. So ist es vorab möglich, dass der Heilpraktiker der Naturheilpraxis Löbel-Jerger sich ein umfassendes Bild von der Krankheitsgeschichte des Patienten machen kann.

Der erste Besuch beim Heilpraktiker

Zum Anamnesebogen gehören die bisherigen klinischen Befunde, Röntgenaufnahmen, falls vorhanden, Laborbefunde sowie die bis dato verabreichten Medikamente. Mit dem ersten Besuch beim Heilpraktiker geht ein ausführliches Gespräch einher. Der Heilpraktiker nimmt sich die Zeit, die gesamte Krankheitsgeschichte, Anamnese, mit dem Patienten durchzugehen. Dabei orientiert sich der Heilpraktiker an den medizinischen Daten.

Die Untersuchung mit Befunderhebung

Der Besuch beim Heilpraktiker läuft ruhig ab und wird von einem zeitlichen Rahmen von 1 bis 1,5 Stunden geprägt. Folgetermine laufen in der Regel deutlich kürzer ab. Zumeist reichen 20 bis 30 Minuten. Nach einem ersten Gespräch, indem die einzelnen Punkte durchgesprochen werden, stellt der Heilpraktiker Nachfragen zur Krankheitsgeschichte.

Mit dem nächsten Schritt beginnen die Untersuchungen. Je nach Krankheitsbild werden unterschiedliche Untersuchungen vorgenommen. Handelt es sich bspw. um eine Warzenbildung, dann wird diese in Augenschein genommen. Es kann zudem zum Abtasten von Lymphknoten oder dem Abhören des Herzens und der Lunge kommen. Eine Pulsmessung sowie Blutdruckmessung ist durchaus möglich.

In der Regel sollte mit dem ersten Besuch eine vollständige körperliche Untersuchung erfolgen. Dabei sollte das IPPAF-Schema eingehalten werden. Das Schema beinhaltet Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskulation sowie die Funktionsprüfung. Die körperliche Untersuchung soll zudem eine Art Bestätigung für die subjektiven Angaben des Patienten aufgrund der stattgefundenen Anamnese sein. Für den Heilpraktiker ist die körperliche Untersuchung für die Diganosefindung wichtig.

Die naturkundliche Untersuchung sowie Therapieansätze

Mancher Heilpraktiker arbeitet zusätzlich mit der Homöopathie und wird auf dieser Basis entsprechend des Befundes Globuli verabreichen. Zu den klinischen Untersuchen ist es möglich, dass naturheilkundliche Untersuchungsmethoden mit herangezogen werden. Dies kann bspw. eine Irisdiagnostik oder eine Reflexzonendiagnostik sein. Es ist möglich, dass der Heilpraktiker Blut abnimmt oder anderweitige naturkundliche Laboruntersuchungen nutzt.

Mit all diesen Befunden wird der Naturheilpraktiker ein Behandlungskonzept entwickeln und besprechen. Mit dem Konzept wird erläutern, wie mit der Behandlung vorgegangen wird und welche Kosten entstehen. Teilweise verfügen die Heilpraktiker vor Ort über die zu verabreichenden Medikamente. Die Grenzen der Behandlungsmethode sowie die Risiken werden entsprechend besprochen.

Der gesamte Aufenthalt beim Heilpraktiker ist von Ruhe geprägt. Der Patient soll das Gefühl bekommen, Ernst genommen zu werden. Zudem ist es möglich, dass der Heilpraktiker mit dem ersten Besuch direkt verschieden Methoden anwendet. Dies kann der Muskeltest sein, wie unmittelbar mental auf den Patienten positiv einzuwirken.

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