Treppenlift Anschaffung: Mieten vs. kaufen

Treppenlifte sind recht kostenintensiv, vor allem dann, wenn die Installation über größere Distanzen und gewundenen Treppen verläuft. Könnte die Miete eines Treppenlifts da vielleicht die bessere Lösung sein? Wann sich die Miete eines Treppenlifts lohnt und wann der Kauf beim Treppenlift-Spezialist Fital tatsächlich die bessere Alternative ist, soll hier etwas näher ergründet werden.

Große preisliche Unterschiede beim Kauf

Das Mieten einen Treppenlifts lohnt sich in der Regel nur bei einer Nutzung von maximal vier Jahren. Die Krux ist, dass man ja selten weiß, wie lange man einen Treppenlift brauchen wird. Je länger Sie einen Treppenlift mieten, um so unrentabler wird das Mietmodell. Das kann aber alles nur unter Vorbehalt gesagt werden, denn bei Treppenliften bestehen große preisliche Unterschieden. Es gibt verschiedene Formen an Treppenlifts wie ein Plattform-, ein Hub- oder ein Sitzlift, die preislich ebenfalls unterschiedlich zu Buche schlagen. Einen herkömmlichen Sitzlift über eine kurze und gerade Distanz erhält man schon ab 3.000 Euro. Es gibt jedoch auch Treppenlifte, die mehr als 14.000 Euro kosten können. Ob Miete oder Kauf hängt damit auch von Ihrer räumlichen Situation ab. Zudem werden Treppenlifte von der Pflege- beziehungsweise Krankenkasse und vom Staat bezuschusst. Mit Glück kann man mit insgesamt 8.000 Euro für einen Treppenlift unterstützt werden.

Mieten lohnt sich nur für kürzere Zeiträume

Die Vorteile der Miete eines Treppenlifts gelten für bestimmte Situationen, zum Beispiel wenn man nur eine kurzzeitige mobile Einschränkung, etwa nach einer Operation, überbrücken muss. Dann ist die finanzielle Belastung auf jeden Fall geringer als bei einem Kauf. Die Mietkosten sind zudem überschaubar und werden konstant monatlich abgebucht. Während einer Miete wird zudem die Funktionsfähigkeit vom Vermieter gewährleistet. Es kommen damit keine unerwarteten Kosten hinzu. Einen Zuschuss von der Pflegeversicherung gibt es auch bei der Miete eines Treppenlifts. Nach dem Ende der Laufzeit wird der Treppenlift vom Vermieter auch wieder demontiert und abgeholt. Die Miete eines Treppenlifts liegt je nach Modell zwischen 50 und 150 Euro pro Monat. Dazu kommt jedoch oftmals noch eine einmalige Anzahlung, die bis zu 50 Prozent des Neupreises für den Lift ausmachen kann. Man muss bei dieser Anzahlung mit etwa 3.000 Euro rechnen. In der Regel beinhaltet diese Anzahlung die Lieferung und Montage.

Die Vergleiche der Mietkosten lohnen sich

Stiftung Warentest und die Verbraucherzentrale raten, sich immer mehrere Angebote für die Miete eines Treppenlifts einzuholen. Die Preisunterschiede können enorm sein und werden oftmals mit technischen Lösungen begründet. Es gibt gleich mehrere Portale, die einen kostenlosen Treppenliftvergleich anbieten. Die Portale können durchaus eine Hilfe sein, doch nicht jedes Portal hat alle Anbieter gelistet. Deshalb ist auch der Vergleich und die Sichtung mehrerer solcher Portale empfehlenswert. Optional kann man auf diesen Portalen Miet- und Kaufmodelle miteinander vergleichen. Eine neutrale Beratung für einen Treppenlift erhalten Sie in einer Wohnberatungsstelle. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über Zuschüsse, Fördermöglichkeiten, Angebote und auch die rechtlichen Fragen. Eine seriöse Fachberatung durch den Anbieter sollte ebenfalls selbstverständlich sein, egal ob Sie einen Treppenlift mieten oder kaufen wollen. Bei einer Miete sollten Sie sich auch gleich über eine eventuelle Verlängerung der Laufzeit erkundigen.

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